Stichting Oktober 44
  • Oktober 44

    Een aanslag van een verzetgroep bleek voor de bezetter aanleiding tot een vreselijke
    vergeldingsactie...

    Ongeveer 110 huizen werden in brand gestoken...

  • Oktober 44

    Putten was in oktober 1944 het toneel van de ergste wraakactie die Duitsers in de Tweede Wereldoorlog in Nederland hebben begaan.

    Vrouwen gingen de hongerwinter in zonder man.

  • Oktober 44

    Een echte, georganiseerde illegaliteit was er niet in Putten in de eerste jaren van de oorlog.

    Pas in 1944 kwamen enkele groepen tot stand.

Frankenberger Zeitung 15-01-2008

BAD AROLSEN (-es-). Hendrik Jan Willemsen kann es kaum fassen: Aus den Aktenschränken des Internationalen Suchdienstes wurde ihm gestern die Brieftasche seines Vaters mit Erinnerungsstücken aus dessen Leben überreicht. Es sind Fotos, Briefe, Dokumente eines Mannes, der Opfer eine deutschen Vergeltungsmaßnahme in den besetzten Niederlanden wurde. Seine Frau war im ersten Monat schwanger. Der Junge, der acht Monate später zur Welt kam, sollte seinen Vater nie zu Gesicht bekommen.

 
Adriana und Hendrik Jan Willemsen haben beim Suchdienst Fotos und
Briefe
ihres am 30. September 1944 von der Wehrmacht
verschleppten Vaters erhalten.
 

Oktober 1944 in den von der Wehrmacht besetzten Niederlanden. – Der Anschlag einer Widerstandsgruppe auf ein Fahrzeug der deutschen Wehrmacht gibt den deutschen Besatzern Anlass zu Vergeltungsmaßnahmen gegen die Gemeinde Putten. 661 Männer werden abtransportiert. 602 landen im Konzentrationslager Neuengamme. Nur 49 überleben die Lagerhaft und kehren nach dem Krieg in ihre Heimat zurück. 63 Jahre später bemüht sich eine Stiftung in den Niederlanden um die Dokumentation der Unrechtstat und um Aufklärung für die Hinterbliebenen. Im vergangenen Jahr übersandte die Stiftung dem Internationalen Suchdienst eine Liste mit den Namen der deportierten Männer. In einem ersten Suchdurchgang wurden fünf, in einem zweiten Durchgang noch einmal 70 so genannte Effektentaschen gefunden, in denen die SS die persönlichen Gegenstände ihrer Häftlinge aufbewahrte. Hier schließt sich der Kreis Gestern wurden die Dokumente, Briefe und Fotos den 40 Hinterbliebenen übergeben, die in einem Bus aus den Niederlanden angereist waren. „Das ist das erste Mal, dass wir Effekten persönlich an die Erben aushändigen“, berichtete gestern Suchdienst-Pressesprecherin Maria Raabe. Bisher seien die persönlichen Hinterlassenschaften auf Anfrage per Post versandt worden. Im Falle der niederländischen Stiftung mache man jedoch gerne eine Ausnahme. Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe unserer Zeitung

Stichting Oktober 44, Midden Engweg 1, 3882 TS Putten